31.10.2011
Lesezeit: etwa 2 Minuten
Bekenntnis zur „Gestaltung von Heimat“ Erfolgreicher Parteitag der Bayern-NPD in Schwaben / Voigt und Apfel als Gäste
»
Zur Hauptseite wechseln
In konstruktiver Atmosphäre führte die bayerische NPD am gestrigen Sonntag im Raum Schwaben ihren 46. ordentlichen Landesparteitag durch. Auf der Tagesordnung standen diesmal keine Personalfragen, besondere Beachtung fand die Versammlung allerdings wegen der zeitlichen Nähe zum NPD-Bundesparteitag, der voraussichtlich Mitte November stattfindet. Neben dem Parteivorsitzenden Udo Voigt, der für das Gastreferat gewonnen werden konnte, ergriff deshalb auch der sächsische NPD-Fraktionschef Holger Apfel, MdL, das Wort für eine ausführliche Grußbotschaft.
Nach der Begrüßung durch den gastgebenden Bezirksverband Schwaben und den Landesvorsitzenden Ralf Ollert sowie einer kurzen Totenehrung für die im zurückliegenden Jahr verstorbenen Mitglieder des Landesverbandes ergriffen der ebenfalls anwesende Bundespressesprecher Klaus Beier und der NPD-Fraktionschef im Sächsischen Landtag, Holger Apfel, das Wort. Apfel, der sich im November um das Amt des Parteivorsitzenden bewirbt, bekannte sich zu einer Politik der „seriösen Radikalität“; angesichts der beispiellosen politischen und demographischen Herausforderungen vertrete die NPD die richtigen Positionen, es gelte aber, die Öffentlichkeit künftig professioneller und wirksamer anzusprechen.
Dies unterstrich auch der bayerische Landesvorsitzende Ralf Ollert in seinem Rechenschaftsbericht. Im Vorfeld der nächsten Landtagswahlen 2013 müßten schon jetzt programmatische und organisatorische Weichen richtig gestellt werden, damit die NPD in allen 92 bayerischen Stimmkreisen auf dem Wahlzettel stehe. Der stellvertretende Landesvorsitzende Sascha Roßmüller, der im Landesvorstand für die Abteilung Landespolitik zuständig ist, unterstrich in einem Grundsatzreferat darüber hinaus, daß sich die nationale Opposition im Freistaat weitere Sachkompetenz auf allen Politikfeldern erarbeiten müsse, um dem Auftrag einer verantwortungs- und zukunftsbewußten „Gestaltung der Heimat“ gerecht werden zu können.
Auch unter den im Anschluß diskutierten und abgestimmten Sachanträgen kommt mit Blick auf die Landtagswahl 2013 einem Antrag des Landesvorstandes auf Initiierung eines Volksbegehrens zum Thema „Minarettverbot in Bayern“ besondere Signalwirkung zu. Dazu wurde der Delegiertenversammlung auch ein aktuelles Themenfaltblatt vorgestellt, mit der landesweiten Unterschriftensammlung soll unverzüglich begonnen werden.
Kontrovers, aber konstruktiv wurde von den Delegierten ein Initiativantrag zum Thema „Bankenaufsicht“ diskutiert, in dem eine Reihe von staatlichen Regulierungsmaßnahmen im Bankensektor gefordert werden. Der Antrag wurde mit deutlicher Mehrheit angenommen.
Parteichef Udo Voigt zog abschließend in seinem Gastreferat ein fulminantes Resümee der Versammlung: es gelte immer vor Augen zu haben, daß „wir alle in einer Front“ stehen und daß es angesichts der dreisten Versagerpolitik der etablierten Parteien keine Alternative zur NPD gebe. Unter dem wiederholten Beifall der Delegierten rief Voigt dazu auf, die „Geschlossenheit in den eigenen Reihen“ immer im Blick zu haben. Um den weiteren Erfolg der Partei gerade in Flächenländern wie Bayern sicherzustellen, müßten mit Fleiß und Ausdauer allenthalben die „kommunalen Hausaufgaben gemacht“ werden, so wie dies bereits in Nürnberg, München und Frankfurt geschehe.
Mit einer kurzen Schlußansprache des Landesvorsitzenden und den drei Strophen des Deutschlandliedes klang der Parteitag gegen 17.30 Uhr aus.
München, 31.10.2011
NPD
Landesverband Bayern
Postfach 2165
96012 Bamberg
- Verantwortlich: Karl Richter, Landespressesprecher -
Quelle:
http://www.npd-bayern.de/