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26.10.2008

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Das Bauernsterben geht weiter!

Mit dem derzeitigen Milchpreis, den deutsche Bauern von den Molkereien pro Liter Milch erhalten, lassen sich gerade einmal, wenn überhaupt, die Unkosten der Milchviehhaltung decken. An Gewinn ist gar nicht erst zu denken, geschweige denn an Bezahlung der Arbeitszeit des Bauern. Doch wer trägt hierfür die Schuld? Die Großmolkereien geben den "schwarzen Peter" an die angeblich preisdiktierenden Supermarktketten weiter, obwohl die Molkereiunternehmen bereits eine Größe erreicht haben, welche eine beherrschende Oligopolstellung auf dem deutschen Markt erlauben. Dieser Effekt wurde in Bayern durch die Übernahme der Weihenstephan-Molkerei durch die "Müller"-Gruppe noch verstärkt. Die preisregulierende Funktion des Marktwettbewerbs ist weitestgehend ausgeschaltet, da diese Riesenmolkereien auch Milch aus dem benachbarten Ausland beziehen können. Obwohl der Milchlieferungsboykott und der Widerstand der deutschen Bauern zu begrüßen sind, ist ein wirksamer Protest ohne eine machtvolle Rückendeckung durch die Politik mehr als schwer.

Großmolkereien sind heute mehr denn je in der Lage, die Erzeugerpreise derart zu drücken, daß dies bis unter die Schmerzgrenze, bis zur Existenzvernichtung der Landwirte gehen kann. Der Bauernstand wird sozusagen auf dem Altar der Gewinnmaximierung und der europäischen "Konkurrenzfähigkeit" geopfert, wohlwissend, was dies für unser Volk in naher Zukunft bedeutet. Ohne Bauernstand stirbt unser Vaterland! Ohne volkseigene Milchproduktion rutschen die Deutschen wieder ein Stück weiter in die Abhängigkeit anderer Staaten. Nachdem bereits die Elektrosparte mit der Zerschlagung von AEG die Finanzheuschrecken-Mentalität der Globalisierung zu spüren bekam und auch Nokia keinerlei Verständnis für Solidarität mit seinen Mitarbeitern in Bochum zeigte, erreicht die Globalisierung nun auch die Landwirte im allgemeinen und die Milchbauern im speziellen.

Der Trend zur Bildung multinationaler Großkonzerne bildet sich, je mehr "Freiheiten" in der EU verwirklicht werden und Kontrollen wegfallen. Die EU und auch die große Koalition in Berlin will, daß die deutschen Bauern mit der Weltwirtschaft konkurrieren müssen. Ein Preisdruck, der durch fehlende Kontrollen bei der Milchkontigentierung noch verstärkt wird. Diese Fakten wurden jedoch von keinem etablierten Politiker auch nur ansatzweise angesprochen. Nachdem die Landwirte ihre Milch weggeschüttet hatten, waren lediglich unqualifizierte Kommentare wie "Mit dem Essen spielt man nicht" zu hören.

Plötzlich spielen sich SPD und CSU derart auf, die einzige Rettung für die Milchbauern zu sein und fordern eine Verteuerung von 10 Cent pro Liter Milch. Milchprodukte werden mit Sicherheit teurer werden, aber der Bauer wird davon wieder einmal nichts haben. So wie die SPD längst nicht mehr die "Partei der Arbeiter" ist, so ist die CSU auch nicht mehr die Partei, welche sich für die bayerischen Bauern einsetzt. Nur eine nationale Politik kann diesen Wahnsinn namens Bauernvernichtung stoppen. Die NPD sagt ganz klar Nein zur Preisdrückung und zum Leben unterhalb der Armutsgrenze. Gefragt sind derzeit keine politischen Wendehälse und Schönredner, die in den Menschen nur potenzielles Stimmvieh sehen, sondern eine Politik, die sich der Menschen auch annimmt. Die NPD ist die einzige Partei, die den Mut aufbringt, "Raus aus der EU" zu fordern und die vehement für ein Europa der vielen souveränen Vaterländer eintritt. Dieser überstaatliche Moloch EU ist in der Praxis Kernursache der Schwierigkeiten, die durch die Abschaffung gewachsener Binnenmärkte erst entstanden sind.

Wirtschaftszerfall heißt das Problem - raumorientierte Volkswirtschaft unsere Antwort darauf!

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