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26.10.2008

Lesezeit: etwa 1 Minute

Raumorientierte Volkswirtschaft statt Massenarbeitslosigkeit

Hoher Ölpreis, niedriger Dollarkurs, kriselnde Banken und Massenentlassungen in der Industrie und immer neue Krisenmeldungen machen dem oberfränkischen Arbeitsmarkt Probleme.

Die Arbeitsmarktzahlen für Oberfranken sind die höchsten im Freistaat Bayern. Oberfranken hat die höchste Arbeitslosenquote und der Agenturbezirk Hof mit 7,7 Prozent ist Spitzenreiter in Gesamtbayern. Im März 2008 überspringen die 6-Prozent-Marke neben Hof auch die Regionen Bayreuth, 6,8 Prozent und Coburg, 6,1 Prozent. Bamberg kommt auf eine Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent und damit liegt der Durchschnitt des Regierungsbezirkes Oberfranken bei 6,3 Prozent.

Vor einer Überbewertung der Zahlen neu geschaffener Arbeitsstellen und einer angeblichen Nachfrage nach Arbeitskräften möchten die oberfränkischen Nationaldemokraten warnen. Dahinter verbergen sich Billigarbeitsplätze und Leiharbeit. Die oberfränkischen Nationaldemokraten halten es für nicht tragbar, daß viele Arbeitskräfte von ihrem geringen Lohn allein nicht leben können und zusätzlich auf Arbeitslosengeld II angewiesen sind.

Deshalb ist eine Diskussion über eine raumorientierte Volkswirtschaft notwendig. Außerdem ist über Mindestlöhne für Arbeitnehmer zu diskutieren, die mindestens 8 Euro betragen sollten, um über die Runden zu kommen.

Der Verdrängungswettbewerb vernichtet die wirtschaftlichen Strukturen der oberfränkischen Region. Als Gegenkonzept dient die raumorientierte Volkswirtschaft. Die wirtschaftlichen Belange in Oberfranken sollen mit Land und Leuten in Einklang gebracht werden.

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