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18.02.2021

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Linksgrüne Totengräber der deutschen Automobilindustrie

Axel Michaelis

Planwirtschaft führt Volkswirtschaften regelmäßig ins Verderben, und dies unabhängig vom politischen Gesellschaftsmodell. Dies liegt daran, daß die herrschenden Milieus immer glauben, sie wüßten, zum einen, um die Bedürfnisse von Kunden und anderen Marktteilnehmern sowie, schlimmer noch, sie besäßen die Kenntnis darüber, was die Welt (oder das Land) besser, schöner und fortschrittlicher machen würde. Dieser fehlgeleiteten Logik folgend, sollen dann bestimmte Produkte nicht, und andere wiederum – koste es, was es wolle – produziert werden. Zur Erhellung dieses Sachverhalts ein besonders illustres Beispiel: In der an der Planwirtschaft untergegangenen DDR waren keine Sexmagazine erhältlich, obwohl es sicher eine gewisse Nachfrage gegeben hätte, aber die Zeitungen und Zeitschriften, die sich mit marxistisch-leninistischer Theorie und Praxis beschäftigten, wurden unverdrossen auf den – nicht vorhandenen - Markt geworfen worden, um Ladenhüter zu bleiben. Das ging nur, weil sie mit massiver Steuersubvention und quasi Zwangsabonnements von Partei- und Staatsorganen, sowie von Parteimitgliedern am Leben erhalten wurden. Letztlich war die „unsichtbare Hand“ des Marktes, wie sie der schottische Nationalökonom Adam Smith schon vor über 350 Jahren beschrieb, stärker als der Wille und das Wissen von Politbüro und Planungskommission, ohne diese „unsichtbare Hand“ gänzlich von Fehlgriffen freisprechen zu wollen.

Auf dem Weg zur BRDDR

Man liest und hört seit geraumer Zeit, daß sich die Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland in mancherlei Bereichen denen der totalitären und planwirtschaftlichen DDR annäherten. Das mag überzogen sein, wenn man die Zustände in Mitteldeutschland kennt. Unverkennbar aber ist, daß der Machtblock von SPD, Grünen und Kommunisten einen überragenden gesellschaftlichen und politischen Einfluß gewonnen hat, der nunmehr immer mehr auch auf das Wirtschaftsleben unseres Landes ausgeweitet wird. Als Hauptfeind hat der Linksblock in jedem Fall die deutsche Automobilindustrie markiert, die maßgeblich für den (noch) relativen Wohlstand in diesem Land verantwortlich ist.Warum? Weil man im Themenkomplexen „gesunde Umwelt“ und „Klima“ den zentralen Hebel zu einer anvisierten Gesellschaftsveränderung aufgegriffen hat. Nicht zuletzt, weil Fahrradreparaturwerkstätten, Fahrradkuriere und Rikscha-Taxis eher zum Lebensgefühl dieser Lobby-Klientel gehört, werden die deutschen Autobauer reguliert, reglementiert, diffamiert, geschädigt und geschwächt, wo immer es nur geht.

Linke läuft zum Klassenfeind über

Nun ist den Intelligenteren des Linksblocks, dazu gehören natürlich auch die Aktivisten in Medien, Universitäten, NGOs und Stiftungen – im Gegensatz zu ihrem Fußvolk, welches im Hambacher Forst die Polizei mit Kot bewarf - natürlich klar, daß individuelle Mobilität irgendwie auch in einer offenen, bunten und toleranten Gesellschaft möglich sein muß. Daher legte man sich ganz dogmatisch auf Autos mit Elektroantrieb fest. In Folge dieser Planwirtschaft ohne wirklichen Plan konnte es geschehen, daß der zweitreichste Mensch der Welt zum Heilsbringer und Star des rotgrünlinken Milieus wird.Elon Musk, der Exzentriker aus Palo Alto, der Gründer der Firma TESLA, die sich ausschließlich auf die Herstellung von reinen Elektroautos festgelegt hat, soll es richten! Er wird – allein, weil er soll - uns aus der Hitze der Erderwärmung retten und von der Umweltzerstörung, in welche uns die geschassten deutschen Autobauer führen. Dabei darf nicht gekleckert, sondern muß geklotzt werden, wie in der Zeit, als General Guderian, von dem dieser Spruch stammt, deutsche Panzer rollen ließ.

Ökostalinistische Wettbewerbsverzerrung

Folglich konnten die politisch Verantwortlichen ihr Glück kaum fassen, als Elon Musk am 12. November 2019 ankündigte, in Grünheide im Land Brandenburg eine TESLA-„Gigafactory“ zu errichten, wo ab dem geplanten Produktionsbeginn im Sommer 2021 jährlich zunächst eine halbe Million TESLA-Fahrzeuge hergestellt werden sollen. Was dann folgte, sollten sich die durch die Corona-Maßnahmen vielfach in ihrer Existenz bedrohten Selbständigen und Unternehmen auf der Zunge zergehen lassen. In Rekordzeit wurde dieses Megaprojekt genehmigt, Bedenken der Anwohner wegen Umwelt- und Grundwasserschädigung wurden von den Gerichten ebenfalls in Rekordzeit abgebügelt und in Rekordzeit wurden auch Investitionshilfen von mehreren hundert Millionen Euro an TESLA überwiesen, vom Dumpingpreis für das Betriebsgelände ganz zu schweigen. Zusätzlich plant TESLA jetzt den Bau einer Batteriefabrik in Grünheide - eigentlich müßte es Akkumulatorenfabrik heißen, aber wen interessieren heute noch korrekte Beschreibungen der Wirklichkeit - und auch diese wird vom deutschen Steuerzahler mit einem einstelligen Milliardenbetrag gefördert. Genaues erfährt man bislang nicht, die Rede ist von vier Milliarden.

Zusätzlich fördert die Bundesregierung  den Kauf eines Elektroautos mit einem Listenpreis von unter 40 000 Euro mit 9000 Euro sowie mit einem Listenpreis von über 40 000 bis maximal 60 000 Euro mit 7500 Euro. Nun könnte man sagen, die Förderung kommt ja auch den Fahrzeugen von BMW, AUDI, VOLKSWAGEN oder DAIMLER-BENZ zugute. Dies mag zwar zutreffen, ändert jedoch nichts daran, dass diese Traditionsfirmen von den Ökostalinisten und deren christlich-demokratischen Handlangern eiskalt überfahren und binnen kürzester Zeit in eine Lage gebracht wurden, in welcher sie aufgrund von Wettbewerbsverzerrung die schlechteren Karten haben. Tesla ist der größte Konkurrent der deutschen und europäischen Autobauer im Bereich der Elektroautos, weshalb es schon erstaunlich ist, mit welcher Selbstverständlichkeit man dem reichsten Mensch der Welt und der teuersten Autofirma der Welt das Geld in den sprichwörtlich Allerwertesten schiebt.

Subventionierte Bilanzkosmetik

Doch betrachten wir das politische Lieblingsunternehmen TESLA einmal näher. Vorausgeschickt sei, daß Elon Musk nach Jeff Bezos (Amazon) seit Anfang des Jahres als zweitreichster Mensch der Welt gilt, mit einem Vermögen von etwa 188,5 Milliarden Euro, wobei wohl der größte Teil davon in den Aktien seiner Firma ruht. Aktuell beläuft sich die Marktkapitalisierung von TESLA auf rund 650 Milliarden Euro, mehr als die zehn größten Autobauer der restlichen Welt zusammen vorweisen können. Im dritten Quartal 2020, von Juli bis September 2020 lieferte Tesla 139 000 Fahrzeuge aus, der Umsatz stieg um 40 Prozent auf 8,8 Milliarden Doller, der Reingewinn betrug 331 Millionen Dollar. Allerdings nahm Tesla in diesem dritten Quartal 2020 rund 397 Millionen Dollar durch den Verkauf von CO2-Guthaben an andere Autobauer ein. Dies bedeutet, daß Tesla bislang mit dem Bau von seinen Elektroautos nur Verluste machte. Und da die anderen Autobauer in ihren Flotten zunehmend ebenso Elektroautos anbieten (auch um den Kauf von CO2-Guthaben zu vermeiden), dürfte diese Einnahmequelle für Tesla künftig deutlich dürftiger sprudeln. TESLA profitiert mithin von den politischen Entscheidungen des rotgrünlinken Führungsmilieus, denn ohne den Einkünften aus den CO2-Gutschriften und den Förderungen beim Erwerb von Elektroautos wäre die Bilanz der Kalifornier eine ganz andere, und zwar eine deutlich schlechtere.

Dessen ungeachtet, führen das Herdenverhalten sowie weitere psychologische Phänomene dazu, daß viele Menschen glauben, TESLA wäre die Zukunft des Automobils – quasi alternativlos. Wer glaubt, man könne, ohne mit der Wimper zu zucken, innerhalb nur weniger Jahren gleichzeitig aus Kern- wie Kohlekraftwerksbetrieb aussteigen, ohne auf neue Gaskraftwerke zu setzen und gleichzeitig nur noch Elektroautos zulassen, beweist nicht Idealismus, sondern lediglich, nicht die geringste Ahnung von den technischen Voraussetzungen für eine derartige Transformation, keinen Schimmer von den gravierenden volkswirtschaftlichen Auswirkungen derselben und kein Herz für die hunderttausende Menschen und Familien zu haben, die von der deutschen Automobilindustrie leben. Man könnte in diesem Zusammenhang zynisch die Hoffnung äußern, daß man natürlich die deutsche Automobilindustrie zerstören kann - aber dann für die Alimentierung von Asylforderern, Gender-Studies und vergleichbare linke Schwachsinnsdystopien eben kaum noch Geld zur Verfügung haben. Selten ein Schaden, der nicht auch einen Nutzen birgt, sagt der Volksmund!

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